Wärme & Entspannung

Wärmetherapie zu Hause richtig anwenden

Heizkissen, Rotlicht oder Wärmepflaster? Wir zeigen, welche Wärmequelle bei welchen Beschwerden hilft.

Von Dr. Anna Vogt··6 Min. Lesezeit

Wärme ist eine der ältesten therapeutischen Anwendungen überhaupt — und gleichzeitig eine der wirksamsten bei muskulären Verspannungen, Menstruationsbeschwerden und leichten Gelenkproblemen.

Welche Wärmeform passt zu dir?

Oberflächliche Wärme (Heizkissen, Wärmflasche) entspannt die Haut- und Muskelschichten direkt unter der Oberfläche. Sie eignet sich besonders bei Nacken- und Schulterverspannungen.

Tiefenwärme (Infrarot, Rotlicht) dringt mehrere Zentimeter ins Gewebe ein und wirkt zusätzlich auf tiefer liegende Strukturen. Ideal bei Lendenwirbel- und Hüftbeschwerden.

Sicherheit zuerst

Wärme niemals direkt auf die Haut, immer ein dünnes Tuch dazwischen. Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder akuten Entzündungen vorher mit dem Arzt sprechen.